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Amiga 500 Online Spielen

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Amiga 500 Online Spielen

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Ansonsten wird für die Wiedergabe der Spiele wird ein Emulator benötigt, welche du ebenfalls auf der Seite findest.

Wer einen echten Amiga besitzt, besitzt bereits ein Kickstart-ROM und kann es mittels entsprechender Software in eine Datei extrahieren und auf einen anderen Computer übertragen und nutzen.

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Amigaland - back to basic 4. Sie befinden sich hier:. Amiga Forever kaufen. Schlimmer noch, auch seinen Job ist Larry los.

Die ehemals einsame und unberührte Insel Nontoonyt aus dem Vorgängerteil der Serie, auf der Larry inzwischen wohnt, hat sich quasi über Nacht in ein Touristenparadies verwandelt.

Auch wenn es sonst nicht so besonders läuft für Larry, trifft er immerhin seine alte Freundin Patti, welche der Spieler in diesem Abenteuer auch steuern darf.

Natürlich enthält das Adventure auch wieder den speziellen Humor, welcher bei Spielen mit Leisure Suit Larry nicht fehlen darf.

Mag man diesen nicht, mag man auch die Spiele der Larry-Serie nicht. Aus technischer Sicht hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht allzu viel getan, die Grafik macht einen bisschen etwas hübscheren und die Musik macht einen aufgepeppten Eindruck.

Besonders die Animationen sind ganz nett anzusehen. Sowohl die Grafik als auch die musikalische Untermalung haben aber Luft nach oben, befinden sich aber auf gutem Niveau.

Der Parser ist nach-wie-vor nicht der Beste. Daher besser die englische Variante des Spiels spielen. Die deutsche Fassung hat leider ein paar zusätzliche Stolpersteine.

Das Spiel kommt auf fünf Disketten und hat natürlich auch wieder die schon obligatorische Altersüberprüfung mit an Bord. Spielen darf nur, wer durch die richtige Beantwortung von Fragen aus einem Pool seine Volljährigkeit nachgewiesen hat.

So war es zumindest bei den vorhergehenden Teilen der Serie. Beim dritten Teil ist es etwas anders. Hier beendet sich das Spiel nicht automatisch, wenn man bei den Fragen versagt, sondern man spielt dann eine entschärfte Version des Spiels, da das Programm nun davon ausgeht, dass man minderjährig ist.

Mit der Veröffentlichung von Worms einscheint auf dem Amiga im Jahr ein weiteres Spiel, das einen Suchfaktor ähnlich dem des Spiels Lemmings aufweisen kann.

Worms kann man 5 Minuten spielen oder auch 5 Wochen. Auch wenn das zu Grunde liegende Spielprinzip spätestens seit Ballerburg jedem bekannt ist, macht das Spiel dennoch ungemein Spass, vor allem natürlich auch, da man im Mehrspieler-Modus mit bis zu vier Spieler gegeneinander Antreten kann.

Sich gegenseitig von der Karte zu fegen ist natürlich viel unterhaltsamer, wie der Singleplayer-Modus.

Dennoch ist auch dieser nicht schlecht, aber eben lange nicht so unterhaltsam wie der Multiplayer. Grafisch muss sich Worms natürlich nicht verstecken.

Der Titel erschien erst im Spätherbst des Amiga. Daher darf man was die Grafik angeht auch ein bisschen mehr erwarten, wie von einem Spiel das in den Anfangsjahren des Amigas entwickelt wurde.

Das Spiel, dessen Level zufällig erstellt werden, ist übrigens rundenbasiert. Zum eliminieren der Würmer die eigenen eingeschlossen stehen zahlreiche Waffen zu Verfügung.

Zielt man ungenau oder verunglückt ein Schuss, kann das auch schnell einen der eigenen Würmer das Leben kosten. Dadurch, dass das Leveldesign zufällig ist, kann man hier wenn man Glück hat einen strategischen Vorteil haben, indem die eigenen Würmer gut plaziert sind.

Neben den Waffen, welche auch die Landschaft in Mitleidenschaft ziehen können, kann man die Position der eigenen Würmer beispielsweise verbessern indem man diese eingräbt.

Strategische Stilmittel sind als mehr als genügend vorhanden, Kapitän Zufall spielt allerdings auch immer mit. Abhängig vom der Arbeitsspeicherausstattung des Amigas, bekommt man die Kommentare der Würmer zu hören.

Hintergrundmusik sucht man leider vergeblich. Den Wettbewerb hat jedoch ein anderer Titel gewonnen.

In der amerikanischen Kleinstadt Lizard Breath, welche natürlich gefühlt am Ende der Welt liegt, gehen seltsame Dinge vor, nachdem in der Nähe ein Meteorit eingeschlagen ist.

Fred seine Hände nicht mit im Spiel. Stattdessen schlüpft der Spieler in die Rolle von Dr. Greg Bradley, welcher den Meteoriteneinschlag und die merkwürdigen Vorkommnisse untersuchen soll.

Mehr wollen wir an dieser Stelle aber auch nicht verraten. Das Intro wirkt wie der Vorspann von einem Film und die Stimme, welche die Story erzählen ist glasklar und ohne Verzerrungen zu hören.

Derartiges findet man auf dem Amiga nicht so oft. Der Sound bleibt übrigens das ganze Spiel über erste Klasse. Viele Szenen haben ihre eigenen, teils ziemlich gruseligen Melodien, welche sehr gut zum Spielgeschehen passen.

Die Grafik ist wirklich erstklassig und sehr farbenfroh. Leider gibt es teils ein ziemlich starkes ruckeln, weil eben auch der Amiga seine Grenzen hat.

Es fällt ein wenig schwer It came from the Desert direkt einem Genre zuordnen. Die einzelnen Genres sind dabei sehr gut miteinander verflochten.

In den Missionen muss der Spieler mit seinen Einheiten gegen riesige Ameisen antreten. Bei Xenon 2: Megablast handelt es sich um einen astreinen vertikal scrollenden Weltraum-Shooter.

Horden feindlicher Angreifer müssen bei diesem Titel der Bitmap Brothers abgeschossen werden und am Schluss eines Levels wartet ein Endgegner.

Durch Geld, welches man durch das Zerstören von Angreifern erhält, kann man Upgrades für das eigene Raumschiff kaufen.

Neben Upgrades, welche sich übrigens auch kombinieren lassen, kann man beispielsweise auch Extraleben kaufen. Oft finden sich Upgrades allerdings auch direkt in einem Level und müssen nur eingesammelt werden.

Der Story zur Folge bewacht jeder der Endgegner eine Bombe, welche es zu entschärfen gilt. Ist der Endgegner zerstört, ist gleichzeitig auch die Bombe des jeweiligen Levels entschärft.

Eigentlich also fast einfacher als gedacht. Zumindest dann, wenn man in die richtigen Upgrades investiert hat.

So ist es zum Beispiel möglich, dass man mit seinem Schiff in eine Sackgasse fliegt. Ist man bei anderem Spielen des Genres nun um ein Leben ärmer, da man zwangsläufig irgendwo zerschellt, ist das bei Xenon 2 nicht so.

Das Raumschiff kann nämlich auch rückwärts fliegen und entsprechend scrollt das Level dann auch rückwärts und man kann einfach wieder aus der Sackgasse herausnavigieren.

Die Grafik von Xenon 2: Megablast ist sehr detailreich gestaltet. Während die ersten Level mitsamt ihren Gegnern noch eher ein organisches Design aufweisen, geht dies später in ein mechanisches Design über.

Die Steuerung reagiert sehr gut und schnell, weswegen man das Raumschiff immer unter Kontrolle hat. Der Soundtrack ist erstklassig und gehört definitiv zur ersten Liga.

Insgesamt gesehen also ein sehr guter Titel für den Amiga, bei dem man auch als bisher Xenon-unerfahrener-Spieler auf Anhieb zurecht kommt. Der Track erschien auf dem Album Into the Dragon.

Dabei sieht der Spieler das Geschehen von einer etwas erhöhten Perspektive hinter dem Sportwagen aus. Die Strecken sind kurvenreich und hügelig als auch voll von weiteren Gefahren, die den Spieler auf seinem Highspeed-Trip ausbremsen können.

Daher sind schnelle Reaktionen gefragt. Denn wer findet sich schon gerne im Heck eines anderen Fahrzeugs wieder? Am Ende eines jeden Streckenabschnitts befindet sich eine Gabelung, an welcher der Spieler entscheiden kann, welche Strecke er als nächstes fährt.

Insgesamt muss der Spieler fünf Streckenabschnitte meistern, um ans Ziel zu kommen. Dabei ist die Zeit der Gegner des Spielers.

OutRun lockt den Spieler mit gutem Sound aus dem Autoradio und einer schnellen und farbenfrohen Grafik. Mit etwas Übung ist das Spiel gut zu beherrschen und man kann schnell in die hinteren Streckenabschnitte vordringen.

Leider etwas zu schnell, denn der Schwierigkeitsgrad hätte ein bisschen anspruchsvoller sein können. Alternativ wären natürlich auch weitere anspruchvollere Strecken gut gewesen.

Auch die Musikstücke, welche man über das Autoradio abspielen kann sind sehr gelungen und haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Dabei fliegt man samt attraktiver Beifahrerin aus dem Carbio. Zu allem Übel bekommt man dann als Fahrer wegen des kleinen Malheurs auch noch die Handtasche der Beifahrerin übergebraten.

Dem Spiel lag in dieser Edition auch eine normale Audiokassette bei, auf welcher die Tracks des Spiels waren.

Sucht man eines, bei dem man einen Lotus Esprit fahren kann, kommt man auf dem Amiga an den drei Teilen der Lotus-Serie nicht vorbei.

Wir haben uns zwar hier den dritten Teil der Serie gekrallt, aber gut sind alle drei Spiele. Neben einer ordentlichen Spielegrafik die wie das ganze Spielprinzip vergleichbar mit OutRun von Sega ist, bietet das Spiel einen sehr guten Soundtrack.

Der Spielspass liegt hier verglichen mit dem Singleplayer-Modus, welcher natürlich auch vorhanden ist, in einer anderen Dimension. Allerdings hat auch der Singleplayer-Modus seine Daseinsberechtigung.

Hier kann der Spieler sein Können gegen die 19 vom Computer gesteuerten Gegner messen. Verschiedene Strecken gibt es also quasi in unbegrenzter Menge.

Dies war beim zweiten Teil mittels zweier Amiga-Computer und einen Nullmodemkabel möglich. Hat man zwar wahrscheinlich eher selten genutzt, ein nettes Features war es dennoch.

Bei Pirates! Der Titel spielt in der Karibik des Beides keine Unbekannten. Der Spieler kann wählen, ob er ein berüchtigter Pirat werden will, sich strikt an Aufträge einzelner Nationen hält, lieber versteckte Schätze sucht oder um die Hand einer hübschen Gouverneurstochter anhält.

Natürlich sind auch Vermischungen nach Belieben möglich. Wenn zufällig eine Schatzgaleone vorbeisegelt, kann sich der Pirat manchmal eben nicht halten.

Natürlich gibt es auch noch weitere Schwerpunkte auf die man sich konzentrieren kann, wie zum Beispiel vermisste Familienmitglieder zu finden und wiederzuvereinen.

Nebenbei kann man natürlich in guter Piratenmanier auch Schiffe und Städte überfallen oder auch ganz friedlich Handel treiben. Der Spieler kann frei entscheiden, auf welche Stadt er als nächstes Kurs nimmt oder wie lange er sich auf See aufhält, um vorbeisegelnden Schiffen aufzulauern.

Verschiedene Schwierigkeitsgrade manchen das Spiel zudem interessanter und man kann sich langsam an die gehobenen Schwierigkeitsgrade herantasten.

Zudem kann man zwischen verschiedenen Epochen wählen, in denen man seine Karriere starten will. Dies hat unter anderem Einfluss darauf, wie viele Siedlungen existieren und wie stark die einzelnen Nationen vertreten sind.

Die Grafik des Spiels hübsch ist anzusehen, wenn auch kein absolutes Highlight. Das ist aber wie bei anderen Spielen von Sid Meier auch gar nicht nötig.

Der Sound und die stimmungsvolle Musik gehen in Ordnung. Die Gewitter sind nach einiger Zeit allerdings soundtechnisch etwas gewöhnungsbedürftig.

Kein Spiel ähnelt daher dem anderen und der Spieler beeinflusst aktiv die Spielwelt. Nur ein Beispiel von vielen: Erobert man eine Stadt kann man festlegen, welcher Nation die Stadt nun angehört.

Somit kann sich der Einflussbereich der einzelnen Nationen in der Karibik verschieben. Aber auch abseits vom Spieler entwickelt sich die Spielwelt weiter.

Trivia Dem Spiel lag eine Karte bei, in welcher alle Städte, die der Spieler ansteuern kann eingezeichnet sind. Auch auf dem Amiga konnte man sich als Bürgermeister in Sim City ausleben.

Grafisch gut und farbenfroh, allerdings nicht herausragend, kommt Sim City auf dem Amiga daher. Herausragende Grafik hat das Spiel aber auch auf anderen Systemen nicht zu bieten.

Das braucht Sim City allerdings auch gar nicht. Zahlreiche Specials wie die allseits bekannten Umweltkatastrophen oder die Szenarios erhöhen den Suchtfaktor zusätzlich.

Die Steuerung mit der Maus klappt dafür aber problemlos und auch das Gameplay ist sehr gut. Mit Sim City hat Maxis einen Klassiker auf den Amiga gebracht, der hohes Suchtpotential mit sich bringt und auch heute noch gut gespielt werden kann.

Lediglich der Sound trübt das Spielerlebnis ein wenig. Dieser kann aber natürlich auch abgestellt werden, ohne dass man etwas vom Spiel verpasst.

Trivia Die erste Version von Sim City war eigentlich schon fertig. Es fand sich allerdings kein Publisher der das Spiel veröffentlichen wollte, da das Spielprinzip zu ungewöhnlich war und das Spiel kein klares Ziel hatte.

Die Handlung des dritten Teils der Space Quest -Serie ist noch lustiger und mit mehr Satire vollgestopft als es bei den vorherigen Teilen der Fall war.

Auch wenn die Story des Weltraumadventures nun vielleicht nicht mehr ganz so taufrisch ist, wie noch beim ersten Teil von Space Quest.

Der Hausmeister Roger Wilco hat dieses Mal die Aufgabe einige Programmierer zu finden, welche von Weltraumpiraten gefangen gehalten werden.

Ja, wie gesagt, nicht ganz taufrisch. Aber darüber schauen wir mal wohlwollend hinweg und helfen Roger Wilco dennoch auf seiner Mission.

Das trifft auch auf die Animationen zu. Dennoch ist die Grafik nicht etwa schlecht, sondern eigentlich ziemlich hübsch gezeichnet.

Also gute obere Mittelklasse. Der Amiga hätte aber sicher noch Luft nach oben gehabt. Das war bei den Vorgängern leider nicht immer der Fall.

Hier hat der dritte Teil deutliche Pluspunkte sammeln können. Auch wenn nicht alle Sounds im dritten Teil glänzen, sind die meisten doch zumindest hörenswert, teils aber etwas zu piepsig.

Das Gameplay ist mit vielen humorgeladenen Szenen gespickt. Auch einige Actionszenen haben ihren Weg in das Adventure gefunden. Manch einer mag das negativ auslegen, für manche allerdings macht genau das der Charme der alten Sierra-Spiele aus.

Insgesamt betrachtet ein gutes Spiel für den Amiga, welches für einige Lacher gut ist, wenn einem denn der Humor der Programmierer liegt.

Uns konnte der Titel auf jeden Fall überzeugen. Nachdem das Spiel Maniac Mansion zuvor unter anderem schon auf dem Commodore 64 und dem PC für Furore gesorgt hatte, durfte ab auch auf dem Amiga das Anwesen der Edisons erkundet werden.

Die Story des Adventures ist fast schon Allgemeinwissen, daher halten wir es an dieser Stelle kurz: Die Freundin von Dave wurde entführt und muss aus den Klauen des verrückten Fred Edison gerettet werden, welcher in einem Tollhaus, eben dem Maniac Mansion, lebt.

Leider hat auch noch etwas anderes dort eine neue Heimat gefunden. Speichern ist wie immer bei den Adventures von Lucasfilm jederzeit möglich.

Die Grafik ist durchaus solide, allerdings jetzt nicht herausragend. Hübsch anzusehen ist die Grafik allemal. Zudem vermitteln zahlreiche Cut-Scenes den Fortgang des Spiels.

Zu jener Zeit noch eine Besonderheit. Auch wurde nicht am Humor gespart. Je nachdem für welche Teammitglieder man sich entscheidet, lassen sich manche Gegenstände verwenden oder auch nicht.

Damit ergeben sich auch abhängig von gewählten Teammitgliedern die das Tollhaus erkunden andere Lösungswege.

Auszusetzen gibt es am Spiels eigentlich nichts. Wer hat nicht stundenlang das Benzin für die Kettensäge gesucht oder die Garage in Schutt und Asche gelegt?

Oder ganz nebenbei eine kleine, fast unbedeutende Explosion ausgelöst, weil man ausversehen die Kühlung des Reaktors abgedreht hat?

Wenn man etwas negatives Sucht, dann vielleicht noch am ehesten, dass man sich im Spiel in Sackgassen rätseln kann, aus denen man nicht mehr herauskommt.

Daher darf das Spiel auch in unserer Bestenliste natürlich nicht fehlen. Das Spielziel ist es, die japanische Übermacht unschädlich zu machen.

Dabei gilt es mit dem Maschinengewehr gegnerische Flugzeuge vom Himmel zu holen bevor sie den eigenen Flieger zerlegen , Inseln zu bombardieren, mittels Torpedos Schiffe zu versenken und mit Raketen Bunker zu knacken.

So fliegt man also mit seinem kleinen Flugzeug los und versucht ein Schiff nach dem anderen zu versenken oder eine Insel nach der anderen unschädlich zu machen.

Klingt einfacher als es ist, denn der Gegner ist eine echt harte Nuss. So bekommt man schnell Besuch in Form von japanischen Abfangjägern.

Fliegt man zu tief über eine von Japanern besetzte Insel, wird man unter Beschuss genommen. Gleiches gilt, wenn man sich zu Nahe an gegnerische Schiffe heranwagt.

Und bekanntlich fliegt es sich mit einem durchlöcherten Flieger nicht ganz so gut. Um die Beladung des eigenen Flugzeugs zu wechseln und zum Beispiel Raketen statt Bomben an Bord zu nehmen, nachzuladen oder den Flieger reparieren zu lassen muss man wieder auf dem Flugzeugträger landen, was etwas Übung bedarf.

Generell benötigt man in seiner Rolle als Pilot etwas Übung um den Flieger unter Kontrolle zu haben und ihn nicht ausversehen in den Sandstrand zu bohren oder in einem Palmenwald zu parken.

Hier spricht man aus Erfahrung. Die Steuerung ist leider etwas schwerfällig aber bei weitem nicht so komplex wie bei anderen Flugsimulationen und daher schnell gelernt.

Hat das eigene Flugzeug etwas zu viel gegnerische Kugeln geschnuppert, gilt es schnell zum eigenen Flugzuträger zurückzukehren und die Kiste reparieren zu lassen, bevor es unkontrolliert abwärts geht.

Das Spiel ist relativ zeitintensiv und schwer. Man benötigt einiges an Zeit, wenn man eine Insel neutralisieren will, da man öfters zurück zum Flugzeugträger muss um seine Bewaffnung wieder aufzufüllen oder von Bomben auf Raketen zu wechseln um zum Beispiel Bunker zu knacken.

Wichtig zu erwähnen, dass es sich bei Wings of Fury um keine super-akkurate Simulation handelt, wie man es vielleicht von anderen Flugsimulatoren kennt.

Das Spielgeschehen sieht man nämlich stets nur von der Seite und in 2D. Lediglich am unteren Bildschirmrand gibt es eine kleine Ansicht, die das Geschehn aus sich der Piloten zeigt.

Diese ist besonders beim Dogfight oder beim Abwerfen von Torpedos hilfreich. Sicher wäre auf dem Amiga auch eine bessere bzw. Aber das braucht das Spiel gar nicht.

Der Spielspass ist gut und die Grafik farbenfroh und sehr hübsch anzusehen. Die Animationen der Flugzeuge wissen zu gefallen, die Schiffe sind detailreich dargestellt und das pazifische Flair ist zu erkennen.

Das Spiel wurde übrigens durch die damalige BPjS indiziert. Die Indizierung verjährte nach 25 Jahren und so wurde Ende Januar das Spiele wieder von der Liste der indizierten Spiele genommen.

Trivia Durch Cheats ist es möglich die sonst limitierten Ressourcen des Flugzeugs per Tastendruck wieder aufzufüllen.

Dadurch muss man nicht ständig zum Flugzeugträger zurückkehren um aufzutanken oder nachzuladen, was durchaus Nerven schonen kann.

Letzeres hilft dem Spieler dabei mehr Hintergrundinfomationen zu bekommen und das Spiel somit leichter zu lösen. Wobei es sich dabei nicht um ein wirkliches Lösungsbuch handelt.

Durch die im Buch befindlichen Hintergrundinformationen wird aber das ein oder andere Rätsel leichter lösbar. Auch die Animationen sind durchaus gelungen.

Ebenso die Cut-Scenes, welche Geschnisse im Spiel erzählen. Das Spiel erschien aber auch erst drei Jahre später. Bei der Musik und den Soundeffekten fällt vor allem der Indy-Soundtrack während des Intros positiv auf.

Die musikalische Untermalung im Spiel ist eher durchschnittlich. Dabei sticht die Hintergrundmusik, welche erklingt während Indy auf Reisen ist und die Karte angezeigt wird positiv heraus.

Auch gibt es die Möglichkeit das Spiel auf verschiedene Arten zu beenden. Ebenso gibt es für einige der Rätsel, die es im Spiel zu lösen gilt, verschiedene Lösungmöglichkeiten.

Möglichkeiten dazu gibt es mehr als genug. Spielt man Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ist man, auch wenn man den Film kennt, längere Zeit mit den Rätseln beschäftigt.

Zudem hat das Spiel einige Actionelemente, in denen Indy auch die Fäuste benutzen muss um weiter zu kommen. Spätestens hier hilft dann das Vorwissen aus dem Film auch nicht mehr weiter.

Daher ist das Spiel keinesfalls langweilig, nur weil man den Film gesehen hat. Der Spielspass ist durchweg hoch und der ein oder andere Lacher ist gegeben.

Teils sind die Rätsel knackig und man ist gut beraten, öfters zu Speichern um im Falle eines ungewollten Ablebens auf das Savegame zurückgreifen zu können.

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